Am 31. August 2025 fand am Salzburger Residenzplatz eine Kundgebung gegen Rassismus und strukturelle Diskriminierung statt. Anlass war der fünfte Jahrestag des Todes von George Floyd, dessen gewaltsamer Tod durch Polizeibeamte in den USA weltweite Proteste ausgelöst und die Black Lives Matter Bewegung auch in Europa gestärkt hatte.

Die Veranstaltung griff zentrale Themen wie Racial Profiling, institutionelle Polizeigewalt und Alltagsrassismus auf. In den Redebeiträgen wurde betont, dass Rassismus – ebenso wie andere Formen der Diskriminierung, etwa Sexismus – weiterhin eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen darstellt. Gleichzeitig wurde auf positive Entwicklungen hingewiesen, die durch die BLM-Bewegung angestoßen wurden: etwa Reformen in der Politik, neue gesetzliche Rahmenbedingungen, verstärkte öffentliche Diskussionen sowie Impulse in Bildung, Medien und Kunst.

Die Kundgebung fand vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Spannungen statt. Die Redner:innen warnten vor einem zunehmenden Rechtsruck, Rückschritten in der Migrationspolitik und einer allgemeinen Abkehr von Prinzipien wie Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion.

Der Residenzplatz wurde für diesen Abend zu einem Ort des stillen Protests, der Reflexion und der politischen Positionierung – mit klaren Botschaften gegen soziale Ungleichheit und für eine solidarische Gesellschaft.

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