Am 09.09.2025 kam es zu einen Anschlag in Berlin.
Der gezielte Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten im Berliner Südosten hat nicht nur die Stromversorgung des Technologieparks Adlershof lahmgelegt, sondern auch das Leben zehntausender Menschen empfindlich gestört. Ein anonymes Bekennerschreiben, veröffentlicht auf der linksextremen Plattform Indymedia, liefert nun die ideologische Rechtfertigung – und offenbart eine gefährliche Ignoranz gegenüber den realen Folgen für die Bevölkerung.
Sabotage mit politischem Anspruch
Die Verfasser des Schreibens bezeichnen den Anschlag als „offensive Handlung“ gegen den „militärisch-industriellen Komplex“. Der Technologiepark Adlershof, Heimat zahlreicher Forschungsinstitute und Unternehmen, wird als Symbol für Krieg, Überwachung und Umweltzerstörung dargestellt. Die Aktion sei ein Versuch, die technologische Infrastruktur zu stören und „Normalität zu unterbrechen“.
In dem Schreiben werden Unternehmen wie Siemens, Jenoptik und das DLR pauschal als Komplizen globaler Ausbeutung und Repression verurteilt. Die Täterer rufen zu weiteren Sabotageakten auf – und nehmen dabei bewusst in Kauf, dass auch unbeteiligte Menschen betroffen sind.
Die Folgen für die Bevölkerung
Während die Verfasser ihre Aktion als „notwendigen Widerstand“ feiern, zeigt sich vor Ort ein anderes Bild:
Bis zu 50.000 Haushalte waren stundenlang ohne Strom – darunter Pflegeheime, Schulen und Kitas.
Ampelanlagen fielen aus, was zu gefährlichen Verkehrssituationen führte.
Notrufnummern waren zeitweise nicht erreichbar, was die Arbeit von Rettungsdiensten massiv erschwerte.
In mehreren Stadtteilen mussten Notunterkünfte eingerichtet werden, um Menschen mit medizinischen Geräten oder ohne Heizung zu versorgen.
Besonders betroffen waren ältere Menschen, Alleinerziehende und Menschen mit Behinderungen, die auf funktionierende Infrastruktur angewiesen sind.
„Das war kein Protest, das war ein Angriff auf die Schwächsten unserer Gesellschaft“, sagte eine Sprecherin der Berliner Feuerwehr.
Ermittlungen und politische Reaktionen
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Die Echtheit des Bekennerschreibens wird geprüft, ebenso mögliche Verbindungen zu entsprechenden Szenen. Politiker verurteilen den Anschlag scharf. Innensenatorin Iris Spranger sprach von einer „neuen Dimension ideologisch motivierter Gewalt“.
Sicherheitsbehörden warnen vor einer wachsenden Radikalisierung, bei der Infrastruktur gezielt ins Visier genommen wird – mit potenziell lebensgefährlichen Folgen.
Einordnung
Der Anschlag zeigt, wie verwundbar moderne Städte gegenüber gezielten Angriffen auf ihre Infrastruktur sind. Während politische Kritik und Protest legitime Bestandteile einer demokratischen Gesellschaft sind, überschreitet die gezielte Sabotage öffentlicher Versorgungseinrichtungen die Grenze zur Gefährdung von Menschenleben.
Quelle Bekennerschreiben: https://de.indymedia.org/node/537364
Red01/AI
