ELtheater Hallein & Kulturverein Salinenbühne
Nach zwei Jahren kehrt das beliebte Weihnachtsstück in einer fein überarbeiteten Fassung zurück auf die Festspielbühne in Hallein zurück:
„Das Spiel mit dem roten Faden – Stille Nacht – Schicksalsfäden“, inszeniert von Regisseurin Silke Stein, Bashir Khordahji und ihrem engagierten Ensemble.
Das Werk der Oberalmer Autorin Andrea Sobieszek zeichnet erneut ein eindrucksvolles, berührendes Bild der beiden Schöpfer des weltbekannten Weihnachtsliedes Stille Nacht – Heilige Nacht: Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr. Mit großer erzählerischer Kraft führt das Stück durch ihre Lebenswege – von ihren bescheidenen Herkunftsfamilien bis hin zu jener schicksalhaften Begegnung im Jahr 1818, die zur Entstehung des berühmtesten Weihnachtsliedes der Welt führte.
War es reiner Zufall? Oder hatten die drei Schicksalsgöttinnen ihre Hände im Spiel? Das Stück verfolgt eindrucksvoll, wie es zwei jungen Männern trotz schwieriger sozialer Voraussetzungen gelingt, ihren eigenen Weg zu gehen: Der eine, als uneheliches Kind geboren, findet seinen Platz als Priester; der andere steigt vom Weberkind zum angesehenen Lehrer und Organisten auf. Als sich ihre Wege schließlich kreuzen, entsteht ein Lied, das Menschen auf der ganzen Welt bis heute tief berührt und verbindet.
Die Region Hallein, die Salinenlandschaft und das umliegende Kulturgebiet bilden dabei mehr als nur den historischen Hintergrund. Sie stellen einen identitätsstiftenden Resonanzraum dar, in dem Stille Nacht bis heute eine lebendige kulturelle Signifikanz besitzt. Dieses Lied – entstanden aus einfachen Verhältnissen, getragen von tiefem Glauben und menschlicher Sehnsucht – ist längst zu einem immateriellen Kulturgut von globalem Rang geworden.
Möge dieser Abend auf der Festspielbühne Hallein nicht nur die Entstehung eines weltberühmten Liedes beleuchten, sondern zugleich die kulturelle Verwurzelung unserer Region sichtbar machen – und jene Werte in Erinnerung rufen, die Stille Nacht seit über zwei Jahrhunderten übermittelt: Menschlichkeit, Frieden und Verbundenheit.
hKroBild
