Die Osterdult Oberalm 2026 zog wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und bot ein buntes Programm aus Fahrgeschäften, Bierzeltbetrieb, Imbissständen und traditionellem Kirtagsflair. Bei wechselhaftem Wetter herrschte reger Andrang, besonders rund um die Attraktionen für Kinder und das gut besuchte Bierzelt.

Längerfristiger Ausfall des Fahrgeschäfts „Twister“

Am Sonntag kam es zu einem längerfristigen Ausfall des Fahrgeschäfts „Twister“.
Aufgrund eines technischen Gebrechens musste das Gerät aus Sicherheitsgründen sofort außer Betrieb genommen werden. Der betroffene Bereich wurde umgehend abgesperrt, und eine umfassende technische Überprüfung eingeleitet. Für Besucherinnen und Besucher bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr

Versuchte Ausweismanipulationen durch Jugendliche

Im Umfeld der Veranstaltung kam es zudem zu mehreren Fällen von digital manipulierten Ausweisen. Jugendliche hatten mithilfe von KI Bildbearbeitung das Geburtsdatum ihrer Ausweise verändert, um sich Zutritt zur Bar bzw. zum Bierzelt zu verschaffen.
Die manipulierten Bilder wurden auf den Mobiltelefonen gespeichert und dem Sicherheitspersonal vorgezeigt.
Die Security erkannte die Fälschungen rasch und verweigerte den Zutritt.
Die Polizei wurde verständigt und erstattete Anzeigen.

Rechtliche Einordnung
Das Verändern oder Fälschen digitaler Ausweisdaten erfüllt den Tatbestand der Datenfälschung gemäß § 225a StGB. Darin heißt es:
„Wer durch Eingabe, Veränderung, Löschung oder Unterdrückung von Daten falsche Daten mit dem Vorsatz herstellt oder echte Daten mit dem Vorsatz verfälscht, dass sie im Rechtsverkehr zum Beweis eines Rechtes, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache gebraucht werden, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.“
Für die betroffenen Jugendlichen bedeutet dies ein strafrechtliches Verfahren, mögliche Geldstrafen sowie einen Eintrag in polizeiliche Akten, was auch in jungen Jahren bereits spürbare Folgen haben kann.