01.10.2019 AT Seewinkel: Ingwer-Ernte im Burgenland
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01.10.2019 AT Seewinkel: Ingwer-Ernte im Burgenland

Nach dem erfolgreichen Anbauversuch im letzten Jahr wurde heuer zum zweiten Mal in Folge Ingwer im burgenländischen Seewinkel kultiviert.

Die Gemüsebauern von Seewinkler Sonnengemüse, Claudia und Gerald Kern, haben mit der Ernte des Ingwers im Seewinkel begonnen. Josef Peck, Geschäftsführer von Seewinkler Sonnengemüse und Vorstand der LGV-Frischgemüse Wien, hat die beiden bei der Ernte besucht. „Mit der bereits zweiten Ingwer-Ernte unterstreichen wir unseren Anspruch als Qualitäts- und Innovationsführer. Nach dem Anbauversuch und der enormen Nachfrage im Vorjahr können wir diesen Herbst den Konsumenten schon etwas mehr Ingwer anbieten. Mit dem jungen Ingwer aus dem Seewinkel kommt ein Hauch von asiatischer Exotik in unsere Produktpalette“, erklärt Peck.
Das zweite Ingwer-Jahr in Österreich

Grundsätzlich hat sich letztes Jahr gezeigt, dass das milde Klima im Seewinkel, die Qualität der Böden und die Vielzahl an Sonnenstunden in der pannonischen Tiefebene beste Voraussetzungen für das Wachstum des jungen burgenländischen Ingwers bieten. Dieses Jahr wurden die Setzlinge bereits im April bei prächtigem Wetter und schon sehr warmen Temperaturen angepflanzt. Ein durchwachsener, verregneter und sehr kalter Mai hat allerdings zu Ausfällen und langsamen Wachstum geführt. Die Ingwerpflanze liebt gleichmäßige Bodentemperaturen über 12 Grad. Der extrem heiße August versetzte die Pflanzen heuer ziemlich in Stress. Der warme September und ein milder Oktober sind wiederum ideal für die Ausbildung des Wurzelstocks. Der junge burgenländische Ingwer aus dem Seewinkel ist frisch, hat eine angenehme Schärfe und ist intensiv in Geruch und Geschmack. Die Farbe des Ingwers ist weiß mit einer leichten, rötlichen Färbung im Bereich des Stängels.
Ingwer ab 07. Oktober in den Geschäften und Märkten erhältlich

Der junge burgenländische Ingwer aus dem Seewinkel ist ab dem 07. Oktober im LGV-Gärtnergschäftl in der Kettenbrückengasse in Wien sowie in ausgewählten Filialen und Märkten des LEH erhältlich. Die Gastronomie kann den österreichischen Ingwer über den C+C Großhandel beziehen.
Österreichischer Ingwer vielseitig anwendbar

Der junge Ingwer aus dem Seewinkel eignet sich besonders zum Verfeinern von Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten. Die ausgewogene Schärfe erlaubt die Beigabe von mehreren Gramm und verleiht den Gerichten zusätzlich einen Hauch von asiatischer Exotik. Haubenkoch Christian Domschitz ist für seine Leidenschaft für Gemüse bekannt. Seine Speisekarte im Restaurant Vestibül im Burgtheater spiegelt dies eindrucksvoll wider. Als Wiener und Wahlburgenländer hat er das LGV-Gärtnergemüse und das Seewinkler Sonnengemüse kennen und lieben gelernt. Er ist vom Ingwer begeistert. „Ich verwende den burgenländischen Ingwer auch zum Würzen von Gemüse und Salaten und ebenso für Desserts mit einem hohen Schokoladenanteil, wie zum Beispiel Brownies und Schokoladeneis“, so Chef des Légumes Domschitz. „Auf Grund seiner antibakteriellen Wirkung eignet sich Ingwer auch hervorragend zur Beigabe zu unserem Trinkwasser. Zwei Scheiben junger burgenländischer Ingwer verleihen dem Leitungswasser einen aromatischen Geschmack“, empfiehlt er weiter.
Über LGV Sonnengemüse eingetragene Genossenschaft

Die 150 Gärtnerfamilien und Bauern von LGV-Gärtnergemüse und Seewinkler Sonnengemüse produzieren in ihren Betrieben in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland jährlich mehr als 44.000 Tonnen Frischgemüse und erwirtschafteten 2018 einen Umsatz von 73,8 Millionen Euro. Rund 90% der Ernte gehen direkt an die vorwiegend heimischen Handelspartner und den Großgrünmarkt. Mit der strategischen Fusion von LGV-Frischgemüse Wien und Seewinkler Sonnengemüse entsteht die größte Gemüseerzeugereinheit in den besten Gemüseanbauregionen Österreichs. Gemeinsam werden rund 60 Sorten Frischgemüse und Gartenkräuter kultiviert. Mit dem Gärtnergschäftl im vierten Wiener Gemeindebezirk macht eine Genussadresse mitten in der Stadt die Produktinnovationen und -raritäten der Gärtnerfamilien aus Wien und Niederösterreich und der Gemüsebauern aus dem Seewinkel greifbar und erlebbar.

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